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Tun tut gut - Arbeitsstelle Ehrenamt der Nordkirche

Themensynode Ehrenamt 2018: Aus dem Ausschuss

Vom 27. bis 29. September 2018 findet in Travemünde eine Nordkirchenthemensynode „Ehrenamt und Engagementförderung“ statt. Ein synodaler Vorbereitungsausschuss ist verantwortlich, nordkirchenweit relevante Fragestellungen und Handlungsbedarfe in die Landessynode einzuspielen. Die ersten Sitzungen des Ausschusses machen bereits deutlich: „In dem Thema steckt viel, was es zu heben gilt“, so der Ausschussvorsitzende Dr. Kai Greve. „Ein Thema, das sich schon jetzt gezeigt hat, ist das Zusammenspiel von beruflichem und ehrenamtlichem Engagement. Viele weitere gilt es im Laufe der Vorbereitungen noch genauer zu fassen. Ich freue mich, dass das Netzwerk Ehrenamt der Nordkirche und die Fachexperten, die in der Nordkirche im Bereich Ehrenamts- und Engagementförderung arbeiten, ihre Kompetenzen bündeln und wir unsere Arbeit aufeinander beziehen können. So können wir diesem Thema, das uns als Nordkirche in die Zukunft führt, in seiner Vielfältigkeit gut begegnen.“



10 Jahre Bildungskooperation Freiwilligenkoordination und -management

Im Jahr 2007 fand der erste Basiskurs Freiwilligenkoordination in der Kooperation des Diakonischen Werks Hamburg und dem Institut für Engagementförderung im Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost statt. Seitdem haben mehr als 250 Personen diese Grundqualifizierung in der erfolgreichen Koordination von Engagierten absolviert: Haupt- und Ehrenamtliche, aus kirchlichen und diakonischen, aber auch einer Vielfalt an anderen gemeinnützigen Organisationen.

Auf Basis dieser Zusammenarbeit ist das Angebot stetig gewachsen. Als weiterer Kooperationspartner kam der Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein dazu. Das Programm umfasst mittlerweile sieben jährlich stattfindende Fortbildungsangebote. Neben dem Basiskurs gibt es Freiwilligenmanagement-Module, z.B. zu den Themen Qualitätsmanagement, Konfliktklärung oder Organisationsentwicklung. In Zusatzmodulen zu aktuellen Themen in der Freiwilligenkoordination sowie in Fachaustauschen, lernen die Koordinierenden der unterschiedlichen Einrichtungen auch von den Erfahrungen untereinander.

Seit 2016 bietet die Bildungskooperation etwas in Norddeutschland Einmaliges: Nach der Teilnahme an allen Freiwilligenmanagement-Modulen in Hamburg ist es möglich, das Zertifikat "Freiwilligenmanagerin/-manager" der beratergruppe ehrenamt (Berlin) zu erlangen.

Mit dieser Fülle an Bildungsangeboten wird ein wichtiger Beitrag geleistet, die professionelle Arbeit von und mit Freiwilligen zu fördern.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Bildungsangebote für Ehrenamts/Freiwilligenkoordination und Ehrenamts/Freiwilligenmanagement

Jährlich zwei Angebote im Basiskurs Ehrenamts-/Freiwilligenkoordination

Anbietende: Kooperation der Diakonie Hamburg und den Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreisen Hamburg-Ost und Hamburg-West/Südholstein.
Weitere Informationen dazu auf www.ehrenamt-hamburg.de.

Ein fortlaufendes Angebot zur Qualifizierung zur Freiwilligenmanagerin und zum Freiwilligenmanager
Anbietende: Kooperation der Diakonie Hamburg und den Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreisen Hamburg-Ost und Hamburg-West/Südholstein.
Weitere Informationen dazu hier 

Verschiedene Angebote - auch zur Vertiefung einzelner Bereiche, wie z.B. Umgang mit Konflikten
Anbietende: Die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland e.V. in Berlin
Mehr Informationen unter www.ehrenamt.de.

Jährlich ein Weiterbildungskurs zur Zertifizierten Ehrenamtsmanager*in
Anbietende: Die Hochschulkooperation Freiwilligenmanagement in Nürnberg
Mehr Informationen dazu auf www.hochschul-kooperation-ehrenamt.de

 

 

Aus der Landessynode

© Sönke Dwenger

Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat in ihrer Novembersynode 2016 eine Themensynode „Ehrenamt und Engagementförderung“ beschlossen. 156 Synodale stimmten für die Einsetzung eines synodalen Vorbereitungsausschusses und für die Synode, die vom 27. bis 29. September 2018 realisiert werden soll. „Die Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt in der Kirche hat Priorität. Dazu gehört ebenso der Abbau von Vorurteilen und Ängsten vor Konkurrenz“, so Präses Dr. Andreas Tietze in seiner Einbringung. Dass das Ehrenamt – auch auf der Leitungsebene – gefördert werden solle, heißt es weiter, sei schon in der Verfassung der Nordkirche verankert. Das Ehrenamt erfahre heute durch den demografischen Faktor, aber auch durch soziale Unterschiede, einen Wandel. Hier gelte es, neue Strukturen zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements zu entwickeln, so Tietze. Der Vorbereitungsausschuss hat in seiner konstituierenden Sitzung den Synodalen Dr. Kai Greve zum Vorsitzenden und die Synodale Maren Wienberg zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. 

Zur Pressemitteilung zum Beschluss

Zum Beschluss der Synode

 

 

Kurz informiert

        Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet in diesem Jahr vom 8. bis 17. September statt. Sie will die Vielfalt ehrenamtlichen Engagements in die Öffentlichkeit bringen. Auch Ihre Aktion kann im Engagementkalender sichtbar werden. Tragen Sie sie unter www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender ein.

          Reformation und Engagement sind vielfältig aufeinander bezogen. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat Beiträge zum Schwerpunktthema in einem Newsletter zusammengestellt.
          Hier finden Sie ihn. 

            Sie fahren gern Rad? Dann ist „Luther bewegt mich!“ vielleicht etwas für Sie. Die Stabsstelle Engagement im Rauhen Haus Hamburg hat die inklusive Fahrradaktion initiiert, die bis zum 29. September läuft.
            Mehr Informationen hier. 

              Eine Broschüre „Ehrenamt und Hauptamt – Zusammenarbeit gemeinsam gestalten“ dokumentiert die gleichnamige Veranstaltung der Ehrenamtsstiftung in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
              Hier finden Sie die Broschüre. 

                Engagement geschieht heute immer öfter auch in Projekten und "neuen Engagementformen". Die Diakonie Hamburg bietet dazu zwei Fachtage an, die diese Engagementformen in den Blick nehmen.
                Mehr zu den beiden Fachtagen

                    Am 1. Juli 2017 lädt Bischof Gothard Magaard Kirchengemeinderäte, Kirchenkreissynodale und Landessynodale aus dem Sprengel Schleswig-Holstein zu einem Tag in Breklum ein. Mit der Kraft der Musik soll die gemeinsame Leitung von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen gestärkt werden.
                    Mehr zur Veranstaltung hier.

                        "Partizipation prickelt – Beteiligung von Kindern": Die Fachtagung lädt dazu ein, sich von langjährigen Erfahrungen mit Partizipationsprojekten und -methoden aus England anregen zu lassen. Referentin ist Ariane Hoppler, (Learning & Development Consultant at NorfolkCounty Council) aus England. Die vielen Übungen und spritzigen Methoden werden auf ihre Übertragbarkeit für die Arbeit mit Kindern im kirchlichen Kontext geprüft. 

                        Mehr zur Veranstaltung hier. 

                        Bischof Magaard lud leitende Ehrenamtliche im Sprengel Schleswig und Holstein zum Ehrenamtstag am 2. Juli nach Breklum ein. Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier. 

                                Was alles mitschwingt im Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamtlichen - darüber wurde beim Netzwerktreffen Ehrenamt der Nordkirche im Dezember 2015 gesprochen. Nun ist die Dokumentation aufbereitet und stellt übersichtlich dar, woran es weiterzuarbeiten gilt! Schauen Sie gern selbst!

                                        "Es soll einfach alles wieder gut sein!" - Die Sehnsucht nach Heil und die Wirklichkeit des Gebrochenen. Tagung für ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger der Nordkirche vom 23. - 25. September 2016 im Theodor-Schwartz-Haus in Travemünde.  Weitere Informationen 

                                              Das Netzwerk "Spiritualität und geistliches Leben" lädt zu seinem 3. Forum ein: ES - DU - ICH - Drei Gesichter Gottes - Zugänge zu einer neuen Gottesrede. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 2. Juli 2016, von 9.30 - 17 Uhr im Ratzeburger Dom statt. Zum Flyer

                                              Supervision für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit

                                              Ehrenamtliche der Flüchtlingsarbeit haben oft mit Gefühlen wie Ohnmacht, Überforderung und Erschöpfung zu kämpfen. Wer in dieser Situation eine passende Supervision sucht, findet Unterstützung bei der Institutionsberatung der Nordkirche.

                                              Viele Menschen engagieren sich derzeit ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit – auch in Kirchengemeinden und kirchlichen Initiativen. Nicht selten erleben sie in ihrem Engagement Gefühle wie Ohnmacht, Überforderung, Wut, Hilflosigkeit, Erschöpfung oder Scham. Vielen fällt es schwer, sich von den Problemen der Flüchtlinge nicht anstecken zu lassen, andere leiden unter Auseinandersetzungen in der eigenen Gruppe oder unter dem Desinteresse von Freunden und Nachbarn. Diese Empfindungen gehören zum Engagement dazu und lassen sich vielfach gut in einer Supervision bearbeiten. Um Einzelnen und Gruppen zu erleichtern, eine für sie passende Supervision zu finden, hat die Institutionsberatung der Nordkirche die Supervisor_innen in ihrem Netzwerk gebeten, kostengünstige und niedrigschwellige Supervisionsangebote für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit zu entwickeln. Diese sollen über die Institutionsberatung den Flüchtlingsbeauftragten in den Kirchenkreisen weitervermittelt werden, die bei Bedarf darauf zurückgreifen bzw. darauf verweisen können. Informationsveranstaltungen für Supervisor_innen der Nordkirche in Hamburg und Schleswig-Holstein runden das Angebot der Institutionsberatung ab.

                                              Mehr über dieses Angebot über die Institutionsberatung der Nordkirche:
                                               Susanne Habicht