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Tun tut gut - Arbeitsstelle Ehrenamt der Nordkirche
vl. T. Gloge, H. Meyer, S. Prill, C. M. Huber, F. Wagner, Dr. K. Junga. Es fehlt H. Egge.

 

Hinnerk Egge (Kirchengemeinderat Kellinghusen, Kirchenkreisrat, Nordkirchensynode)

Herr Egge, Sie sind als Synodaler im Planungsausschuss, was ist Ihnen am Thema Ehrenamt und Engagementförderung wichtig?

HE: Fortbildungsmöglichkeiten, Anerkennung der Leistungen und pauschale Entschädigung für Ehrenamtliche, die besondere Verantwortung tragenden und/oder Geschäfte führenden (z.B. Vorsitzende der Kirchengemeinderäte). Dies könnte in Anlehnung der "Ehrenamtsvergütung" im kommunalen Bereich (z.B. steuerfreie Entschädigung für ehrenamtliche Bürgermeister, der Höhe nach bemessen nach der jeweiligen Gemeindegröße) realisiert werden. Auch die Finanzierung aus den Mitteln für Hauptamtliche wäre möglich.

Herr Egge, was sind Ihrer Ansicht nach die Herausforderungen, auf die es für die Nordkirche im Bereich Ehrenamts- und Engagementförderung jetzt und in Zukunft ankommt?

HE: Ehrenamt sollte die knapper werdenden geistlichen Aufgabenträger im "weltlichen" Bereich strukturell entlasten, damit diese ihre Kräfte auf die "geistlichen" Herausforderungen konzentrieren können.


Thorsten Gloge (Pastor für Gemeinde- und Personalentwicklung im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf)

Herr Gloge, was sind Ihre Aufgaben?

TG: Als Pastor für Gemeinde- und Personalentwicklung im Ev.-Luth. Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf berate und begleite ich sowohl Haupt- als auch Ehrenamtliche unserer Kirche in ihren Tätigkeiten und Aufgaben. Ich arbeite dabei mit Einzelpersonen, aber auch mit Leitungsgremien oder Teams in Arbeitsbereichen. Vielfach geht es dabei um die Zusammenarbeit von hauptamtlich Mitarbeitenden und freiwillig Engagierten. Sie prägt unsere Kultur.

Was ist Ihnen am Thema wichtig?

TG: Ehrenämter, Freiwilligenarbeit und Engagement jeder Art sind nicht nur für unsere Kirche sondern für die gesamte Gesellschaft imminent wichtig, um als Einzelner oder in der Gruppe mit erfüllender Tätigkeit das Gemeinwesen mitzugestalten, und zwar jenseits von Erwerbs- und Wirtschaftsleben. Die demokratische Gesellschaft bedarf solchen ideellen Engagements, und die Engagierten bedürfen der Vergewisserung, entscheidend an ihrer Gestaltung mitwirken zu können.

Und was sind Ihrer Ansicht nach die Herausforderungen?

TG: Die Nordkirche hat in Verfassung und Leitungsstruktur aller Ebenen das Ehrenamt mit hoher Bedeutung und Wertschätzung versehen. Es wird zukünftig darauf ankommen, auch neue Formen von freiwilligem Engagement wahrzunehmen und eine Offenheit zu gewinnen, die Impulse, welche Freiwillige mit ihrem Engagement mitbringen, als gestaltendes Element zu gewinnen. So wird die evangelische Kirche im Norden einladend und damit missionarisch sein und zugleich mit ihrer Botschaft in lebendigem Austausch mit der gesamten Gesellschaft.

Dr. Christina Maria Huber (Referentin für Freiwilliges Engagement, Fachberatung Freiwilligenengagement im Diakonischen Werk Hamburg)

Frau Dr. Huber, was ist Ihnen im Bereich Engagementförderung wichtig?

CMH: Engagement macht uns und unser Zusammensein als Gesellschaft reicher. Engagementförderung bedeutet, dies wahrzunehmen, das Bewusstsein dafür zu schärfen und (Frei-)Räume zu schaffen, damit Engagement gut wirken kann. 

Herwig Meyer (Vorsitz im Kirchengemeinderat Neugraben, Nordkirchensynode),

 

Susanne Prill (Ehrenamtsarbeit im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg) - Sprecherin