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Tun tut gut - Arbeitsstelle Ehrenamt der Nordkirche

Initiative umgesetzt

Die Arbeitsstelle Ehrenamt der Nordkirche hat 2014 ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird gemeinsam verantwortet vom Hauptbereich 3 „Gottesdienst und Gemeinde“ und Hauptbereich 5 „Frauen, Männer, Jugend und Familie“ sowie der Institutionsberatung der Nordkirche.

Organisatorisch ist sie angesiedelt beim Hauptbereich 3. Die beiden Hauptbereiche und die Institutionsberatung haben damit eine Initiative umgesetzt, die von der ehemaligen Nordelbischen Kirche ausging.

Anfänge

Die nordelbische Synode beschloss 2011, eine Arbeitsstelle Ehrenamt einzurichten. Die Fusion der drei Landeskirchen Nordelbien, Mecklenburg und Pommern zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland verzögerte den Start jedoch und so gibt es die Arbeitsstelle Ehrenamt als eine gesamtkirchliche Einrichtung der Nordkirche erst seit 2014.

Die Synode der Nordkirche hatte sich damals mit einem Arbeitskonzept beschäftigt, das ein Ausschuss der nordelbischen Kirchenleitung erstellt hatte. Unter dem Titel „Schätze heben“ enthielt es eine erste Bestandsaufnahme sowie theoretische und konzeptionelle Überlegungen für das Ehrenamt in der künftigen Nordkirche. Ein zentrales Thema für die Zukunft der Ortsgemeinden und kirchlicher Einrichtungen, so das Papier, sei die „Gemeinschaft der Dienste zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen“.

Geleitet von der Vorstellung einer „gabenorientierten Kirche, die um den Schatz des Ehrenamtes weiß und es in vielfältiger Weise fördert“ (EKD-Synode November 2009), enthielt das Papier Überlegungen dazu, welche Strukturen und Verfahren, welche Fortbildungsangebote, welche praktischen Maßnahmen ein gutes Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen stärken könnten.

Nicht alle Aussagen stießen damals in der nordelbischen Synode auf Zustimmung. Für die Weiterarbeit an den Themen empfahl die Synode, eine gesamtkirchliche Stelle in der Nordkirche einzurichten.